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EIN EINBLICK IN DIE LANGE UND BEWEGTE GESCHICHTE DER KOBER-MÜHLE

Direkt an der schwarzen Elster und am südöstlichen Stadtrand von Wittichenau gelegen, leistet sie nun schon über 400 Jahre gute Dienste und nachdem viele Jahrhunderte die Mühle auch als solches genutzt wurde, ist sie heute ein „Museum“ zum anfassen, in dem man feiern, übernachten und kulinarisch genießen kann. Noch heute fließt das dunkle Wasser der schwarzen Elster mitten durch das Mühlengrundstück und zeugt von der ursprünglichen Nutzung der Mühle. Ein wohliges monotones Rauschen ist Teil des unvergleichlichen Mühlenambientes – nur ganz ohne die Mahlgeräusche. Erst Anfang der 90er Jahre wurde der Mühlenbetrieb eingestellt und es entstand die Pansion mit Restaurant.

Etwa um 1600 wurden die ersten Gebäude als „Kosslickmühle“ erbaut. Kosslick ist sorbisch und bedeutet „Ziegenbock“. Die Sorben sind bis heute fest verwurzelt in der Lausitz.

1657 ist die Mühle in das Eigentum des Klosters St. Marienstern Panschwitz übergegangen. Am 1. November 1657 hatte das Kloster die Mühle von Christoph Crelle erworben.

Bis 1840 gehörte die Mühle zu diesem Kloster. Der letzte Pächter war der Müller Christian Schöne.

1840 kaufte ein Weißkollmer Papiermacher, Jakob Mauke, die Mühle für 500 Taler.

Von 1842 bis 1861 wurde die Mühle als Getreidemühle und Papiermühle genutzt.

1866 – 1868 baute der neue Besitzer Bernhard Klammerer die Mühle in eine Wollspinnerei um.

1901 gelangte die Mühle durch eine Versteigerung in den Besitz des Müllers Johann Kober.

Er richtete wieder eine Getreidemühle ein. Zu dieser Zeit erhielt sie vom Volksmund auch den heute noch bestehenden Namen „Kober-Mühle“.

Johann vererbte später die Mühle an seinen Sohn Johann Kober.

Dieser vererbte sie an seinen Sohn Willibald, der sie bis 1990 führte. Mit dem 1. Juni 1990 trat dessen Sohn Uwe Kober das Erbe an.

1947/1948 wurde die Mühle von Grund auf neu gebaut und ist so bis heute noch funktionstüchtig.

1994 wurde das Wasserrad durch eine Wasserturbine ausgetauscht. Die Mühle mit ihren drei doppelten Walzenstühlen konnte dadurch in 24 Stunden etwa 7 Tonnen Getreide zu Mehl vermahlen.

Im Dezember 1994 hat Uwe Kober aus wirtschaftlichen Gründen das Mühlengewerbe abgemeldet.

1995 haben dann Uwe und Lucia Kober in knapp acht Monaten das ehemalige Wohnhaus umgebaut und ihre Pension „Zur Kober-Mühle“ eröffnet.

1996 kam dann der Biergarten dazu.

1997/1998 erfolgte dann die Erweiterung der Pension mit einer Gastronomie. Dazu wurde der untere Raum des Mehllagers ausgebaut und das gegenüberliegende Nebengebäude an der Schwarzen Elster als Mühlenklause für größere Feiern und Tagungen saniert.

Die obere Etage des ehemaligen Mehllagers wurde als Frühstücksraum für die Pensionsgäste vorgerichtet und bietet Platz für ein Treffen mit Freunden, der Familie oder mit Geschäftspartnern in ruhiger Atmosphäre.

1999/2000 kaufte die Familie Kühnel das Objekt und 2006 übernahm deren Sohn Sebastian Kühnel das Anwesen.

Mit Liebe zur Tradition und dem Blick für die Details wird das gesamte Anwesen seither Stück für Stück in Handarbeit modernisiert ohne sein einmaligen und ländlich-stilvollen Charme zu zerstören. Die Wasserkraft wird mittlerweile umweltschonend für die Stromerzeugung genutzt, moderne Technik hat in der Küche Einzug gehalten und die Nebengebäude wurden für verschiedenste Nutzungsmöglichkeiten ausgebaut. Von der Familienfeier in der Klause, über ein Dinner for Two am Kamin im Winter oder den Jungesellenabschied in der Partyscheune bis hin zur Trauung unter freiem Himmel im Mühlengarten ist hier für Jeden das Passende dabei.

Die Schätze der Vergangenheit und das aussergewöhnliche Mühlenambiente zu bewahren und es mit zeitgemäßer Technik und Top-Qualität der Pension & Restaurant zu kombinieren hat sich das Team um Sebastian Kühnel zur Lebensaufgabe gemacht.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der „Kober-Mühle“